Queraufstieg Berlin

Fortbildung

Bedeutung von Weiterbildung

Weiterbildung gewinnt im Sinne des Konzepts des lebenslangen Lernens immer weiter an Bedeutung. Unter lebenslangem Lernen versteht man die Befähigung der Menschen, sich über den gesamten Lebensweg hinweg weiterbilden zu können. Während bis vor einigen Jahren der erlernte Beruf in der Regel bis zum Ruhestand ausgeübt wurde, werden die Bildungskarrieren heute immer dynamischer. Brüche und Wechsel in der Bildungsbiographie sind keine Seltenheit mehr, sondern eher die Regel. Kaum jemand führt ein und denselben Beruf sein ganzes Erwerbsleben hindurch aus.

Gleichzeitig bedeutet Weiterbildung auch die Chance auf den beruflichen Aufstieg, zum Beispiel in Führungspositionen. Auch Sie werden sich nach der Ausbildung und vielleicht ein paar Berufsjahren Erfahrung die Frage stellen: Wie geht es für mich weiter? Was kann ich noch erreichen? Die berufliche Weiterbildung ist Ihr Schlüssel zu Aufstieg und Erfolg!

Was meint berufliche Weiterbildung?

Berufe sind durch den technischen Fortschritt einem ständigen Wandel unterworfen und somit sind auch die Anforderungen an die Erwerbstätigen, sich neues Wissen anzueignen, dynamischer geworden. Man spricht auch von der Notwendigkeit zur Bereitschaft für das lebenslange Lernen.

Fortbildungen

Unter Fortbildungen wird die Erweiterung der Qualifikationen aus dem Ausbildungsberuf verstanden. Ein Beispiel ist der Beruf des Kfz-Mechatronikers. Dieser Beruf hat sich durch den Einzug immer komplexerer elektronischer Systeme in Kraftfahrzeuge von einem überwiegend mechanischen hin zu einem Beruf mit einem hohen Bedarf an elektronischen Kenntnissen gewandelt. Wer also vor 20 bis 30 Jahren den Beruf (damals Kfz-Mechaniker) erlernt hat und keine Weiterbildungen absolviert hat, ist heute kaum noch in der Lage, moderne Fahrzeuge zu warten oder instandzusetzen.

Sollen die Qualifikationen neuen (technischen) Anforderungen angepasst werden, so wird von Anpassungsfortbildung gesprochen. Wenn Sie mit der Fortbildung Ihre Qualifikationen dahingehend verbessern wollen, eine höhere Position einzunehmen, so spricht man von einer Aufstiegsfortbildung. Ein typisches Beispiel für eine Aufstiegsfortbildung ist der Meistertitel im Handwerk oder der Fachwirt im IHK-Bereich. Mit der so erlangten Qualifikation stehen dann wieder weitere Fortbildungswege offen, wie zum Beispiel auch Wege in die Hochschulen.

In den meisten Fortbildungen absolvieren Sie eine Abschlussprüfung. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Weiterbildungen. Die Prüfung von Fortbildungen ist meist standardisiert und wird, ähnlich wie bei der dualen Ausbildung, von einer IHK oder HWK abgenommen.